Ersatzneubau der Außenringbahnbrücke
auf der Autobahn A 114

Berlins Infrastruktur fit für die Zukunft machen.

Erste Abrissarbeiten der Außenringbrücke auf der A 114 am Wochenende

Am kommenden Wochenende,16./17. Juni, wird auf der A 114 zwischen der Anschlussstelle Schönerlinder Straße und dem Autobahndreieck Pankow stadtauswärts der erste Teil der bestehenden Außenringbrücke abgerissen. Da unter der Brücke Gleise der Deutschen Bahn verlaufen, wird der Nah- und Fernverkehr an diesem Wochenende auf dem Streckenabschnitt von Blankenburg nach Mühlenbeck-Mönchmühle (S 8) unterbrochen bzw. umgeleitet.

Informationen zu Ersatzstrecken der Bahn finden Sie unter: www.bahn.de bzw. www.s-bahn-berlin.de.

„Der Verkehr auf der A 114 wird durch die Abrissarbeiten nicht betroffen sein, da die Fahrstreifen in beide Richtungen bereits auf der stadteinwärts führenden Brückenseite verlaufen. Wir bitten jedoch alle Autofahrer, trotz interessantem Baustellengeschehen ohne Verzögerungen an der Baustelle vorbeizufahren“, sagt DEGES-Projektleiter Bernd Urbank.

Die Brücke des Pankow-Zubringers wird durch einen Ersatzneubau ersetzt. Die Abbrucharbeiten am Wochenende stellen den ersten Höhepunkt im Bauablauf dar. Im Vorfeld wurden bereits der Fahrbahnbelag abgefräst und die Seitenteile abschnittsweise demontiert. Am Wochenende werden mithilfe von drei großen Autokränen die Hauptträger des Brückenüberbaus in vier Abschnitten ausgehoben. Jedes der vier Hauptträgerteile hat eine Masse von ca. 40 t. Die ausgebauten Stahlteile werden anschließend auf der Baustelle zerteilt und der Wiederverwertung zugeführt. Im weiteren Verlauf des Wochenendes werden die Mittelstützen und Gründungen zwischen den Bahngleisen demontiert und es erfolgen die vorbereitenden Arbeiten für die Herstellung der Gründungen der neuen Mittelpfeiler.

Im weiteren Bauablauf in den nächsten Wochen bzw. Monaten werden die alten Betonwiderlager abgebrochen und der Neubau der neuen Pfeiler und Widerlager kann beginnen. Es ist geplant, noch in diesem Jahr die neuen Überbau-Fertigteile zu verlegen. Sobald die neuen Spuren stadtauswärts fertiggestellt sind, wechselt der gesamte Verkehr auf den Neubau. Anschließend wird die Brücke in Fahrtrichtung Berlin abgerissen und neu gebaut. Im Verlauf der voraussichtlich knapp dreijährigen Bauzeit wird es in enger Abstimmung mit der Deutschen Bahn AG vereinzelt zu weiteren kurzen Unterbrechungen des Zugverkehrs kommen.

Die 1974 errichtete Bahnbrücke wird aktuell von rund 37.000 Fahrzeugen täglich passiert. Das Bauwerk hat seine Lebensdauer erreicht und muss durch einen Neubau ersetzt werden. Dieser wird beidseitig mit zusätzlichen Standstreifen versehen. Die Gesamtlänge der Baumaßnahme beträgt etwa einen Kilometer. Die Kosten liegen bei rund zehn Millionen Euro, die vom Bund getragen werden.

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