Rudolf-Wissell-Brücke ab Mittwoch wieder frei befahrbar

Es sollen zwei nebeneinander verlaufende Brücken entstehen - eine für jede Fahrtrichtung
Sanierte Fahrbahn auf der RWB

Die Fahrbahnsanierung der Rudolf-Wissell-Brücke (RWB) wird noch etwas früher abgeschlossen als prognostiziert. Schon am Mittwoch, dem 15. August, stehen den Verkehrsteilnehmern wieder alle sechs Fahrstreifen zur Verfügung.

Die DEGES betreut die Baustelle im Auftrag der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz. 

Zuletzt war die DEGES davon ausgegangen, Berlins längste Straßenverkehrsbrücke am 17. August und damit eine Woche früher als geplant wieder freigeben zu können.

„Die Zusammenarbeit aller Gewerke hat sehr gut geklappt. Obwohl wir insgesamt mehr Schäden vorgefunden haben als auf der Nordfahrbahn im vergangenen Jahr, sind wir sehr gut vorangekommen. Daher können wir die Baustelle auf der Rudolf-Wissell-Brücke schon vor dem Ferienende abbauen.

Der Rückreiseverkehr kann kommen“, sagt DEGES-Projektleiter Wolfgang Pilz.

Bevor die RWB wieder auf allen Spuren freigeben werden kann, muss die während der Bauzeit eingerichtete Verkehrsführung zurückgebaut werden. Dazu wird die A 100 in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in Fahrtrichtung Nord zwischen der Anschlussstelle (AS) Messedamm und dem Autobahndreieck (AD) Charlottenburg sowie in südlicher Richtung zwischen AS Jakob-Kaiser-Platz und Spandauer Damm von 20 Uhr bis 5 Uhr voll gesperrt.

Des Weiteren wird die AS Heckerdamm in dieser Nacht von 22 Uhr bis 5 Uhr gesperrt. Am Morgen des 15. August sind wieder alle Fahrstreifen frei. Im Rahmen einer weiteren Sperrung der A 111 in Fahrtrichtung Süd in der folgenden Nacht (15./16. August von 22 bis 5 Uhr) zwischen den AS Heckerdamm und Spandauer Damm sowie auf der A 100 in Richtung AD Charlottenburg zwischen den AS Beusselstraße / Seestraße und Spandauer Damm werden dann alle verbliebenen Baustelleneinrichtungen vollständig abgebaut.

Seit dem Start der Sommerbaustelle am 9. Juli 2018 war die A 100 zwischen Spandauer Damm und Autobahndreieck Charlottenburg auf jeweils zwei Fahrspuren eingeengt. „Der trockene Sommer 2018 hat uns einerseits bei der witterungssensiblen Anwendung des innovativen HANV-Verfahrens geholfen. Andererseits haben die teilweise enorm hohen Temperaturen die Arbeiter vor erhebliche Herausforderungen gestellt“, erklärt Wolfgang Pilz.

„Mit der Fahrbahnsanierung soll die Verkehrssicherheit der Rudolf-Wissell-Brücke bis zu einem Ersatzneubau gesichert werden“, sagt Lutz Adam, Leiter der Tiefbauabteilung der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz.

In der Vergangenheit hatten plötzlich auftretende Fahrbahnschäden immer wieder für umfangreiche kurzfristige Verkehrseinschränkungen gesorgt. Die Baukosten für die Fahrbahnsanierung in den Bauphasen 2017 und 2018 in Höhe von rund sieben Millionen Euro werden vom Bund aufgewendet. Die mit der Durchführung der Fahrbahnsanierung beauftragte Arbeitsgemeinschaft erhält aufgrund der frühzeitigen Fertigstellung einen Bonus.

Die DEGES setzt jetzt die Planungen für den Ersatzneubau der Rudolf-Wissell-Brücke fort. Aktuell laufen bereits die ersten Vorplanungen, später werden eine Umweltverträglichkeitsprüfung und danach ein Planfeststellungsverfahren zur Erlangung des Baurechts durchgeführt. Die eigentlichen Arbeiten beginnen nicht vor 2022.

Die beiden weiteren Sommerbaustellen, die von der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz betreut wurden, sind bereits fertiggestellt: Die Baustelle auf der A 113 (zwischen Späthstraße und Johannisthaler Chaussee) wurde am 10. August vorfristig fertiggestellt. Die Baustelle auf der A 100 (Autobahnzufahrt Detmolder Straße) wurde bereits am 20. Juli pünktlich beendet.

Informationen zu den Bauprojekten der DEGES in Berlin finden Sie unter www.berlin.deges.de. Folgen Sie uns auf Twitter @degesberlin oder folgen Sie der Rudolf-Wissell-Brücke @wissellbruecke.

Folgen Sie der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz auf Twitter @SenUVKBerlin

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