Dauerregen behindert Arbeiten auf der Rudolf-Wissell-Brücke

Berlin, 26. Juli 2017

Der anhaltend starke Regen behindert aktuell auch das Baugeschehen auf der Rudolf-Wissell-Brücke. Für die Fahrbahnsanierung benötigen die Baufirmen auf Berlins längster Straßenverkehrsbrücke eine trockene Betonoberfläche. Aufgrund des aktuellen Dauerregens muss die Fahrbahnsanierung momentan ruhen. Bereits am Wochenende hatte die Arbeitsgemeinschaft mit Pumpen verhindert, dass eine durchgehende Wasserfläche im bereits gefrästen Bereich entsteht und somit das Bauwerk gegen das Eindringen von Feuchtigkeit „geschützt“. Auch jetzt sind die Pumpen im Dauereinsatz.

 

Sobald der heftige Dauerregen aufhört, wird die zu bearbeitende Brückenfläche mit Hilfe der Pumpen und durch einen Saugwagen vom Wasser befreit, damit anschließend die wetterabhängigen Arbeiten fortgesetzt werden können. Mit einem kunststoffmodifizierten Betonersatzmörtel werden unter anderem größere Fehlstellen in der Oberfläche bearbeitet. Dieser Arbeitsprozess ist empfindlich gegen Niederschläge. Gleichzeitig müssen die mehr als 700 Schubnadeln größtenteils in Handarbeit freigelegt werden. Nach der Betonsanierung folgt dann der Einbau des Asphalttraggerüsts, das die Basis für das innovative HANV-Verfahren bildet. Für die Umsetzung dieses Verfahrens ist eine trockene Witterung zwingende Voraussetzung. DEGES-Bereichsleiter Andreas Irngartinger: „Wir haben kleinere Puffer in unserem Zeitplan eingearbeitet und sind auf den einen oder anderen Regentag vorbereitet. Die Arbeiten sind bis dato so gut vorangeschritten, dass die zwei bis drei Tage Regen den ambitionierten Zeitplan nicht gefährden.“

Zurück